Bauchfett loswerden – Mit diesen Tipps schaffst du es endlich

Bauchfett loswerden ist nicht nur angesagt, wenn es um Strandbody und Bikinifigur geht. Denn neben dem optischen Makel stellt Bauchfett ein ernstzunehmendes Risiko für Deine Gesundheit dar. Doch weshalb ist Bauchfett gefährlich? Hier erhältst Du alle Antworten auf die Frage „Wie kann ich Bauchfett loswerden?“ und jede Menge Tipps, um den Fettpolstern in Deiner Körpermitte den Kampf anzusagen.

Weshalb ist Bauchfett gefährlich?

Übergewicht ist ungesund, das weiß jedes Kind. Doch neben der Kilozahl kommt es vor allem auf die Fettverteilung . Wenn Deine Fettverteilung sich in Birnenform präsentiert, Du also Fetteinlagerung an Bauch und Beinen hast, ist das eher unbedenklich. Diese Art der Fettverteilung findet sich meistens bei Frauen. Wenn Du jedoch ausschließlich am Bauch Fett angesammelt hast, dann ist das gesundheitlich bedenklich. Ein großer Taillenumfang ist ein Zeichen, dass

Du Bauchfett loswerden musst. Denn dieses, auch als innere Fett bezeichnet Bauchfett ist mit der Entstehung von Krankheiten wie Diabetes vom Typ 2 und Herzkrankheiten verbunden. Wie Forscher von der University of Illinois in den USA herausgefunden haben, ist für die Entstehung des mit dem Fachbegriff „viszerales Fett“ bezeichneten Bauchfetts das Molekül TRIP-Br2 verantwortlich. Das Viszeralfett ist sehr stoffwechselaktiv und umgibt zum Beispiel auch Deine Leber und Deinen Darm. Es bildet über 200 verschiedene Botenstoffe. Warum das der Fall ist, darüber sind sich die Forscher noch uneinig. Manche Theorien gehen davon aus, dass es in Zeiten des Mangels schnell Energie bereitstellen könnte.

Das Viszeralfett setzt allerdings jede Menge Insulin frei sowie andere Botenstoffe, die sich direkt auf Deinen Blutdruck auswirken. Die Rechnung ist denkbar einfach: Je mehr Bauchfett Du hast, desto mehr Botenstoffe werden gebildet, was Krankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes begünstigt. Wenn Du nicht irgendwann einen Herzinfarkt oder Schlaganfall haben willst, solltest Du am Projekt „Bauchfett loswerden“ arbeiten. Männer haben ein höheres Risiko für Bauchfett. Dabei spielt vermutlich das Sexualhormon Testosteron eine Rolle, das die Entstehung von Bauchfett fördert.

Bei Frauen sorgt hingegen Östrogen für die birnenförmige Fettverteilung. Nach den Wechseljahren haben auch Frauen ein höheres Risiko für viszerales Fett, da die Östrogenproduktion nachlässt. Bauchfett loswerden ist unabhängig von Alter und Geschlecht immer eine gute Maßnahme für einen langfristig gesunden Lebensstil und einen attraktiven Körper.

Woran Du erkennst, dass Du Bauchfett loswerden musst

Bauchfett loswerdenMittlerweile wird zwar der Body-Mass-Index (BMI) überall ins Felde geführt, wenn es um Übergewicht geht. Willst Du allerdings Bauchfett loswerden, ist dieser Parameter für Dich weniger entscheidend. Denn der BMI besagt nur, dass Du zu viel Fett hast, aber nicht, wo es an Deinem Körper sitzt. Einen Anhaltspunkt, ob Du Bauchfett loswerden musst, liefert Dir Dein Bauchumfang. Ist der bei einem Mann unter 94 cm und bei einer Frau unter 80 cm, ist alles im grünen Bereich und Du hast kein erhöhtes gesundheitliches Risiko.

Kritisch wird es, wenn Dein Bauchumfang als Mann über 102 cm liegt und als Frau größer als 88 cm ist. Dann musst Du klar Bauchfett loswerden. Um Deinen Bauchumfang zu bestimmen, legst Du ein Maßband in Deiner Taille an. Platziere es genau in der Mitte zwischen den Rippen und Deinen Beckenknochen. Ziehe das Band auf einer geraden Linie um Deinen Bauch, atme aus und lese den Wert ab.

Die gute Nachricht: Bauchfett loswerden ist nicht so schwer

Wenn Dir die Messung angezeigt hat, dass Du dringend Bauchfett loswerden musst, solltest Du Dir Gedanken um die richtige Strategie machen. Die gute Nachricht ist: Bauchfett sammelt sich schnell in Deiner Körpermitte an, Du kannst es jedoch auch schnell wieder loswerden. Denn sobald der Körper Energie benötigt, geht er zuerst an den Abbau von Bauchfett. Alleine durch körperliche Aktivität kannst Du in der Woche 80 bis 120 Gramm Bauchfett abbauen.

Das entspricht einem Zentimeter Bauchumfang. Fünf Kilo Bauchfett loswerden bedeutet, dass Du Dein Diabetesrisiko bereits um 58 Prozent gesenkt hast. Die Gefahr für eine Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems verringert sich um 30 Prozent. Doch was musst Du genau tun, um Bauchfett loszuwerden? Klar ist: Eine Diät alleine reicht nicht aus. Du musst auch sportlich aktiv werden, um Bauchfett loswerden zu können. Denn gerade dieser Bereich lässt sich durch Bewegung hervorragend mobilisieren.

Bauchfett loswerden – So hilft Dir Sport

Wenn Du bislang eher ein Couchpotato warst, solltest Du mehr Bewegung in Deinen Alltag bringen. Das ist einfacher, als Du denkst. Steige auf dem Heimweg von der Arbeit einfach eine Haltestelle früher aus und laufe nach Hause. Zwischen den einzelnen Haltestellenabschnitten liegen statistisch 800 Meter. Vermeide es nach Möglichkeit, den Fahrstuhl zu benutzen und steige Treppen. Wenn Du einen Hund hast, wähle zum Gassi gehen einfach eine größere Tour. Gewöhne Dir zudem an, regelmäßig spazieren zu gehen. Bewegung hilft, Deinen Grundumsatz zu steigern und Du verbrennst so leichter Fett.

Niemand verlangt von Dir sportliche Höchstleistungen. Zum Einstieg sind sanfte Sportarten wie Nordic Walking, Wassergymnastik oder Radfahren ideal. Das trainiert Deine Muskeln und kurbelt Deinen Stoffwechsel an. Um Deine Bauchmuskeln konkret zu trainieren ist es wichtig, dass Du gezielte Übungen und Krafttraining in Deinen Alltag einbaust. Wenn Du Bauchfett loswerden willst, ist das vielleicht der Anlass, Dich in einem Fitnessstudio anzumelden.

Dort kann man Dir ein Trainingsprogramm zusammenstellen, dass speziell auf Deine Bedürfnisse zurechtgeschnitten ist. Wenn Du es schaffst, Deinen inneren Schweinehund zu überwinden, kannst Du auch zu Hause Übungen im Alleingang durchführen. Vielleicht ist es Dir am Anfang unangenehm, ein Studio zu besuchen und Du möchtest erst etwas Bauchfett loswerden. Ein Personal Trainer kann Dir entsprechende Übungen zeigen.

Bauchfett loswerden – die besten Sportarten

Grundsätzlich ist es egal, für welche Sportart Du Dich entscheidest, denn jede Art von Bewegung regt Deine Fettverbrennung an. Trotzdem gibt es Sportarten, die deutlich mehr Kalorien verbrennen als andere, was natürlich wichtig ist, wenn Du abnehmen willst.

Tae Bo

Tae Bo ist eine Kombination aus Kickboxen und Tanzen. Als intensives Cardiotraining konzipiert, werden alle Muskeln beim Workout beansprucht. 500 Kalorien pro Stunde kannst Du damit verbrennen.

Intervalltraining

Hier wechseln sich Belastungsphasen mit Perioden der Entspannung ab. Diese Art Wechseldusche beflügelt Deinen Körper. Kalorien zu verbrennen. Bis zu 800 pro Stunde sind drin.

Spining

Spining ist im Grunde nichts anderes als intensives Radeln auf dem Heimtrainer. Allerdings kommt hier noch ein Trainer ins Spiel, der Dir genaue Anleitungen gibt, während Du zu fetzigen Rhythmen strampelst. Das verbraucht pro Stunde 600 Kalorien.

Step Aerobic

Step Aerobic macht nicht nur Spaß, sondern trainiert auch all Deine Problemzonen und das Herz-Kreislaufsystem. Geht es richtig schweißtreibend zu, verbrennst Du pro Stunde 600 Kalorien.

Joggen

Joggen ist ein Klassiker, der immer geht. Hier gewinnst Du nicht nur Ausdauer, sondern verbrennst auch jede Menge Fett. Es empfiehlt sich jedoch zusätzlich ein Workout für die Bauchmuskulatur, um Bauchfett loswerden zu können. Bist Du noch unerfahren, lass Dein Lauftraining langsam angehen. Bist Du fit, verbrennt eine Stunde Joggen zwischen 500 und 600 Kalorien.

Schwimmen

Schwimmen schont Deine Gelenke, bringt Dir aber pro Stunde einen Kalorienverbrauch von 450. Wenn Du Hallen- und Freibad bei Dir in der Nähe hast, ist das eine ideale Möglichkeit, mehr Bewegung in Dein Leben zu bringen und aktiv etwas gegen Bauchfett zu tun.

Nordic Walking

Nordic Walking ist die sanfte Alternative zu Joggen und ideal als Einstieg für alle, die noch keinen Sport getrieben haben. 450 Kalorien kannst Du pro Stunde mit den Stöcken verbrennen.

Bauchfett loswerden – Deine Ernährung spielt eine wichtige Rolle

Sport ist wichtig, um Deinen Gesamtumsatz zu steigern. Du willst jedoch nicht Dein Gewicht halten, sondern Bauchfett loswerden. Aus diesem Grund musst Du etwas für Deine Ernährung tun. Es gibt ganz unterschiedliche Diäten, mit denen Du mehr oder weniger erfolgreich Gewicht verlierst. Manche schwören auf Low Carb, andere schließen sich Abnehmgruppen an oder versuchen einfach Fett zu reduzieren. Klar ist: Eine Crashdiät hilft Dir nicht, Dein Bauchfett loszuwerden. Isst Du nach der Diät wieder normal, schlägt ganz schnell der Jojo-Effekt zu und am Ende hast Du möglicherweise noch mehr Bauchfett als zuvor. Unabhängig von der von Dir gewählten Ernährungsform helfen Dir diese Tipps, dass Dein Bauch flach wird.

Viel trinken

Trinke täglich zwei bis drei Liter Wasser und ungesüßten Kräutertee. Allein das kurbelt Deinen Stoffwechsel schon um 60 Prozent an. Grüner Tee, Ingwer Tee und Mate Tee sind echte Geheimtipps für die Fettverbrennung.

Vermeide zuckerhaltige Getränke

Softdrinks enthalten jede Menge Zucker, was nicht nur Deinen Stoffwechsel an die Wand fährt, sondern auch zu Heißhungerattacken führt. Auch Fruchtsäfte beinhalten viel Zucker. Trinke sie daher in Maßen und mit Wasser verdünnt.

Streiche Weißmehlprodukte von Deinem Speiseplan

Weißmehlprodukte lassen wie zuckerhaltige Lebensmittel Deinen Blutzuckerspiegel rasant ansteigen. So hast Du nach kurzer Zeit wieder Hunger und isst mehr. Ersetze Brot, Reis und Pasta durch die Vollkornvariante. Das sättigt länger und Du nimmst jede Menge Ballaststoffe zu Dir, die Deiner Verdauung förderlich sind.

Finger weg von Fertiggerichten

Fertiggerichte enthalten jede Menge versteckten Zucker und Konservierungsstoffe. Das bringt Deinen Stoffwechsel durcheinander und Du setzt leichter Fett an. Jede Menge Zucker ist übrigens auch in Lebensmitteln enthalten, die gar nicht süß schmecken. Lass daher Tomatenketchup und fertiges Salatdressing stehen.

Mehr Protein

Eiweiß sättigt länger als Kohlenhydrate. Gleichzeitig wird bei der Verstoffwechselung von Proteinen nicht die wertvolle Muskelmasse abgebaut. Eier, Fisch, weißes Fleisch, Milchprodukte und Mandeln sind gute Eiweißquellen. Du kannst schon eine Menge für Deinen flachen Bauch erreichen, wenn Du am Abend nur noch Proteine mit Gemüse oder Salat isst und die Kohlenhydrate streichst.

Gute Fette

Der Irrglaube, Fett mache fett, hält sich hartnäckig. Dein Stoffwechsel braucht zum Funktionieren hochwertige Fette wie sie zum Beispiel in Olivenöl oder Kokosöl enthalten sind. Die Finger lassen solltest Du hingegen von frittierten Nahrungsmittel. Pommes und Nuggets sind tabu, wenn Du Bauchfett verlieren möchtest.

2 + 1 Regel

Für einen flachen Bauch solltest Du täglich zwei Portionen Gemüse à 200 Gramm essen sowie eine Portion Obst. Gemüse und Obst enthalten nicht nur jede Menge Vitamine und Mineralstoffe. Sie helfen dabei, Giftstoffe aus Deinem Körper zu transportieren und fördern die Verdauung.

Meide Alkohol

Jeder kennt den Bierbauch. Tatsächlich verhindert Alkohol schon in kleinen Mengen einen effektiven Fettabbau. Zudem wird die Leber durch den Abbau belastet. Stoße in Zukunft besser mit Saft an.

Iss nicht zu wenig

Viele drosseln ihren täglichen Kalorienverbrauch und wundern sich, dass sie die Fettpolster nicht loswerden. Wenn sich an Deinem Bauchumfang nichts tut, kann es sein, dass Du zu wenig isst. Willst Du effektiv abnehmen, gilt als Faustregel, dass Du Deinen täglichen Kalorienbedarf um nicht mehr als 500 Kalorien unterschreiten darfst.

Bauchfett loswerden – diese Lebensmittel helfen Dir

Manche Lebensmittel sind besser geeignet als andere, um Dein Fett am Bauch loszuwerden. Denn Sie haben die Eigenschaft, Deinen Stoffwechsel auf Vordermann zu bringen und im Ruhezustand für einen höheren Energieumsatz zu sorgen. Gegen Bauchfett solltest Du daher diese Lebensmittel in Deinen Speiseplan einbauen:

  • Gerstengras: Zwei Gläser Gerstengras Wasser pro Tag regen Deine Fettverbrennung speziell am Bauch an. Du kannst Gerstengraspulver fertig kaufen und trinkst es etwa 20 Minuten vor dem Essen. Das enthaltene Blattgrün Chlorophyll schwemmt Giftstoffe aus Deinem Körper. Funktioniert die Leber tadellos, kann sie leichter Fettzellen beseitigen. Gerstengras sorgt zudem dafür, dass Du ein längeres Sättigungsgefühl hast.

  • Roher Kakao: Kakao hemmt das Stresshormon Cortisol, das in Deinem Körper die Fettverbrennung bremst. Gleichzeitig regen die Inhaltsstoffe Theobromin, Koffein und Magnesium Deinen Stoffwechsel an. Machen Dir einfach täglich zwei Teelöffel rohen Kakao als Topping über ein Müsli oder einen Smoothie.

  • Eier: Eier sind eine hervorragende Proteinquelle und sorgen für den Erhalt der Muskelmasse beim Abnehmen. Gönne Dir am Abend oder schon zum Frühstück ein Omelette und Du hast eine tolle Alternative zu einer eher kohlenhydratreichen Mahlzeit.

  • Vitamin C: Du kannst Vitamin C-Präparate einnehmen. Allerdings kannst Du Dein Bauchfett auch mit Lebensmitteln wie roter Paprika oder Zitronen den Kampf ansagen. So wird die körpereigene Produktion von Noradrenalin angeregt. Der Stoff hilft, Fettzellen auszuschwemmen.

  • Gewürze: Wenn Du Deine Speisen richtig würzt, kannst Du nebenbei eine Menge tun, um Bauchfett loszuwerden. Der in Chili enthaltene Wirkstoff Capsaicin erhöht Deine Körpertemperatur und regt die Fettverbrennung an. Kurkuma oder Gelbwurz aktiviert die Galle, was sich ebenfalls positiv auf Deinen Stoffwechsel auswirkt. Zimt hält Deinen Blutzuckerspiegel stabil und beugt Heißhungerattacken vor. Ein Glas Ingwerwasser vor dem Essen kurbelt Stoffwechsel und Kreislauf an. Zudem bindet Ingwer freie Radikale im Körper, die sich zellschädigend auswirken können.

Bauchfett loswerden – Schlafe genug

Schlafmangel begünstigt Übergewicht. Wie britische Forscher festgestellt haben, macht sich jede Stunde weniger Nachtschlaf durch ein halbes Kilo mehr Gewicht bemerkbar. Der Bauchumfang von Testpersonen, die nur sechs Stunden Nachtschlaf hatten, maß im Durchschnitt drei Zentimeter mehr. Achte daher darauf, regelmäßig und ausreichend zu schlafen, wenn Du Bauchfett loswerden willst. Sieben bis neun Stunden pro Nacht sind ideal.